Mit dem Mietwagen Italien erkunden
Die Liebe der Deutschen zu Italien ist ungebrochen. Bei der Wahl des Transportmittels wählen die meisten Touristen das eigene Auto. Und stehen dann stundenlang im Stau am Brenner. Dabei bietet der Mietwagen ungeheure Vorteile. Die Anreise ist entspannt und trotzdem kann man auch die kleinsten Dörfer problemlos erreichen. Mit unseren Tipps wird die Fahrt zum reinen Vergnügen.
Bahnreisen spart bares Geld
Gerade für Italien empfiehlt es sich, das Angebot der Deutschen Bahn genau zu prüfen. Wenn man rechtzeitig bucht, lässt sich viel Geld sparen. So kostet etwa die Hin-und Rückfahrt nach Verona für einen Reisenden in der 1. Klasse nur 138 Euro. Der Nachtzug nach Rom ist für 158 Euro zu haben. Fährt man mit dem Auto, errechnet der Routenplaner von Guide Michelin 85 Euro für Sprit und Maut nach Verona und 171 Euro für die Tour nach Rom. Das allerdings nur für die einfache Fahrt. Genießen Sie also lieber die Anfahrt mit der Bahn und nehmen Sie Ihren Mietwagen entspannt am Bahnhof entgegen.
Versicherungen checken
Überprüfen Sie vor der Reise, welchen Versicherungsschutz Ihr Verleiher anbietet und wie hoch die Selbstbeteiligung im Schadensfall ist. Oft kann man gegen eine geringe Zusatzgebühr die Selbstbeteiligung ausschließen. Das schafft zusätzliche Sicherheit und kann sich somit lohnen.
Angepasste Fahrweise
Den Fahrstil der Italiener als temperamentvoll zu bezeichnen, ist eine charmante Untertreibung. Fahren Sie deshalb defensiv. Wenn ein anderer Verkehrsteilnehmer Ihnen rechtswidrig die Vorfahrt nimmt, lassen Sie ihn gewähren. Ihre Sicherheit steht an erster Stelle und selbst ein kleiner Blechschaden kostet Sie schnell einen wertvollen Urlaubstag. Die Polizei muss im Falle eines Unfalls gerufen werden. Protokolle werden erstellt, vielleicht muss der Wagen sogar noch in die Werkstatt. All diesen Ärger kann eine defensive Fahrweise ersparen.
Die richtige Jahreszeit wählen
Wie eingangs erwähnt, tummelt sich gerade zur Ferienzeit „halb Deutschland“ in Italien. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie also eine der ruhigeren Reisezeiten wählen und kurz nach oder vor den Ferien fahren. Sommerlich warm ist es zumindest im Süden Italiens schon im Frühjahr und bis tief in den Herbst hinein. Während man im Frühjahr das Erwachen der Natur miterleben kann – auch in sonst eher kargen Gegenden – bietet der Herbst den Vorteil, dass das sommerlich aufgeheizte Wasser der See noch Badetemperaturen bietet.
Mobile Navis helfen
Denken Sie doch einmal darüber nach, sich ein mobiles Navigationsgerät anzuschaffen. Diese kleinen Helfer kosten oft weniger als 100 Euro und sind schnell montiert. In Italien haben viele Mietwagen noch keine Navigation. Umständliches Kartenlesen und regelmäßiges Verfahren sind die Folgen. Mit einem Navigationsgerät weist Ihnen eine freundliche Stimme fehlerlos den Weg. Allerdings sollten Sie darauf achten, den richtigen Zielort einzugeben. Viele italienische Ortsnamen gibt es mehrfach. Am besten tippen Sie noch zusätzlich die richtige Postleitzahl ein.
Tipps der Redaktion
Informieren Sie sich hier über die italienischen Verkehrsregeln und Bußgelder
Hier finden Sie eine praktische Auflistung aller gesetzlichen Feiertage in Italien.
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