geposted am 18. Mai 2009 um 12:50 von Bernhard Frank
Die Unternehmen werden bei Dienstreisen leider immer zurückhaltender, dies bekommen vor allem die Autovermieter zu spüren und versuchen gegen den Kundenschwund anzukämpfen. Ein Ende der Zurückhaltung ist allerdings noch nicht in Sicht. Im Gegenteil: Travel Manager der Unternehmen in Deutschland erwarten, dass die Beschränkungen bei Geschäftsreisen in Zukunft noch deutlich zunehmen werden.
Laut Thomas Wandel, Director Corporate Sales der Avis Autovermietung, sei das Unternehmen vom Nachfragerückgang, insbesondere bei Geschäftsreisen, auch betroffen und versucht, dem Kundenschwund mit Zusatzleistungen entgegenzuwirken. Auch Roland Keppler, Vorsitzender der Geschäftsführung von Europcar Deutschland bestätigt diesen Trend, da grundsätzlich eine Tendenz zum “Downsizing” bei der Automiete zu beobachten sei. Laut Keppler überdenken allerdings viele Unternehmen ihr Fuhrparkmanagement neu und anstatt Kapital fest in einer gekauften oder geleasten Flotte zu binden, entscheiden sich immer mehr Firmen für Mietwagen.
Ähnlich positiv sieht es auch Geschäftsführer der Hertz Autovermietung Deutschland, Elyes M´Rad. Er hätte zudem festgestellt, dass nicht alle Geschäftsbereiche schrumpfen und die Nachfrage besonders von den kleineren Unternehmen erfreulich stabil ist und zum Teil sogar wächst. Wie das Handelsblatt berichtet, soll dies allerdings die Ausnahme sein, da immerhin 46 Prozent der Unternehmen bei der aktuellen Umfrage im Auftrag ihres Verbandes VDR angaben, ihre Reiserichtlinien als Reaktion auf die Krise zu verschärfen.
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geposted am 2. April 2009 um 12:39 von Mietwagen-Auskunft
Die Europcar Autovermietung gab heute ihren Jahresabschluss für 2008 bekannt. Trotz Schwierigkeiten im vierten Quartal konnte Europcar die Umsatzerlöse bei 2,1 Milliarden Euro stabil halten. Das Unternehmen konnte sein internationales Netzwerk im Laufe des letzten Jahres durch die Übernahme seines Haupt-franchisenehmer für den asiatisch-pazifischen Raum sowie durch die beschlossene strategische Allianz mit Enterprise Rent-A-Car weiter ausbauen.
Europcar und Enterprise bilden mit 13.000 Mietstationen in über 150 Ländern das weltgrößte Autovermiet-netzwerk. Aufgrund der wirtschaftlichen Finanzkrise waren viele Kunden zurückhaltender und es kam im letzten Quartal 2008 zu einem deutlichen Nachfragerückgang für Autovermietungen. Daraufhin reduzierte der Mietwagenanbieter kurzfristig seine Fahrzeugflotte und verfolgte trotz starkem Wettbewerb, eine disziplinierte Preispolitik.
Laut Salvatore Catania, Chief Executive Officer der internationalen Europcar Gruppe, hat sich Europcar
zwar besser als andere große Anbieter der Branche entwickelt, allerdings wird Europcar mit weit reichenden Maßnahmen und Zielen auf die sehr starken Herausforderungen in der Mietwagen-Branche reagieren und seine strikte Preisdisziplin beibehalten. Dadurch kann sich das Unternehmen den veränderten Markt-bedingungen anpassen und wird laut Salvatore Catania in der Lage sein, die Führungsposition von Europcar, die auf einem flexiblen Geschäftsmodell, Servicequalität und einer einzigartigen Präsenz basiert, weiter auszubauen.
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geposted am 11. März 2009 um 15:25 von Mietwagen-Auskunft
Anfang 2008 startete der Mietwagenanbieter Enterprise Rent-A-Car ein CO2-Ausgleichsprogramm in den Vereinigten Staaten und erlangte damit bisher eine Kompensierung von rund 100.000 Tonnen des Treibhausgases. Täglich entscheiden sich etwa 1.000 Kunden in den USA, an diesem Programm teilzunehmen. Ab sofort bietet das Leihwagenunternehmen auch seinen deutschen Kunden die Möglichkeit, einen Beitrag zum Emissionsausgleich ihrer Mietfahrzeuge zu leisten.
Dieses Umwelt-Programm wird europaweit in Kooperation mit ClimateCare, dem weltweiten Marktführer im Bereich CO2-Ausgleich, realisiert. Um an dem CO2-Ausgleichsprogramm teilnehmen zu können, müssen die Kunden der Enterprise Autovermietung 1,25 Euro (zzgl. MwSt) pro Anmietung dazu zahlen. Laut Angaben der Pressemitteilung von Enterprise, fließen diese Einnahmen direkt in verifizierte internationale Projekte zur umweltfreundlichen Energiegewinnung und verbesserter Energieeffizienz des Klimaschutzexperten ClimateCare. Die Enterprise Stiftung verdoppelt zudem die Kundenbeiträge bis zu 700.000 Euro. Über 33.000 Tonnen CO2 können pro 100.000 Kunden, die an diesem Programm teilnehmen, plus der Beitragsverdopplung des Vermieters, ausgeglichen werden.
Die Einnahmen unterstützen die ClimateCare-Projekte zum Austausch ineffizienter Kochöfen in Kambodscha, die Entwicklung von Windenergieparks in der chinesischen Provinz Shandong sowie die Installation und Versorgung von Wassertrittpumpen für Bauern in Indien. Weitere Informationen zum CO2-Ausgleichsprogramm sowie dem umfangreichen Umweltprogramm von Enterprise gibt’s auf drivingfuture.de.
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