Mietwagen - Blog

Informationen und News aus dem Mietwagenmarkt

Bye Bye Budget!

geposted am 31. August 2009 um 15:03 von Bernhard Frank

Aus und vorbei. Die Budget Autovermietung schließt ihre Pforten und stellt den Geschäftsbetrieb in Deutschland ein. Ab dem 1. September 2009 verleihen die Mietstationen von Budget keine Autos mehr. Kunden des insolventen Autovermieters müssen ihren Mietwagen bis zum 6. September zurückgeben.

Wer direkt bei Budget in Deutschland einen Mietwagen für September oder später reserviert hat, sollte umgehend bei einem anderen Mietwagenanbieter reservieren. Wie auf dem Internetportal premiumpresse.de berichtet wird, zahlen Kunden i.d.R. beim Autovermieter erst nach Rückgabe des Wagens, daher gebe es keine Vorauszahlungen an Budget, die Kunden zurückfordern müssten.

Wer von den Mietwagen-Brokern AutoEurope, holiday autos, DriveFTI und Sunny Cars an Budget Deutschland vermittelt worden ist, muss nichts unternehmen. Alle Mietwagenvermittler sagten zu, betroffene Kunden ohne Mehrkosten auf einen anderen Autovermieter umzubuchen. Budget-Buchungen für Ziele außerhalb Deutschlands seien von der Betriebseinstellung nicht betroffen.

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Mietwagen: Jetzt wird’s nicht nur eng, sondern auch richtig teuer

geposted am 27. Juli 2009 um 09:11 von Bernhard Frank

Von der Mietwagenknappheit auf Mallorca und in vielen anderen beliebten Reisedestinationen brauchen wir kaum noch berichten, da dies keine Neuigkeiten mehr sind und bereits einige Urlauber ihre persönlichen Erfahrungen damit gemacht haben. Bei vielen Mietwagenanbietern ist für die Sommermonate 2009 alles ausgebucht. Allein in Deutschland gibt es derzeit 50.000 Leihfahrzeuge weniger als noch im Vorjahr. Wer diese Folgen ausbaden darf ist offensichtlich: der Kunde – der ehemalige König! Scheinbar haben dies auch etliche Autovermieter vergessen, denn nicht nur der Service der Anbieter lässt zu wünschen übrig, sondern auch die einst günstigen Preise für Mietwagen.

Kaum verwunderlich, da beispielsweise der Vermieter Sixt seinen Fuhrpark um acht Prozent heruntergefahren hat, die Avis Autovermietung um zehn Prozent, Europcar um 15 und das angeschlagene Unternehmen Budget sogar um 25 Prozent. Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, fehlen bei Sixt europaweit mehr als 5.300 Fahrzeuge. Zudem gibt es kaum noch attraktive Preisaktionen – im Gegenteil: Ein Mietwagen kostet in diesem Jahr fast doppelt so viel wie im vergangenen Jahr.

Der Autovermieter Avis hat seine Preise für Privatkunden seit Ostern 2009 im Schnitt um zehn Prozent erhöht. Das günstigste Fahrzeug ist zur Zeit der Seat Ibiza ab 79,17 Euro pro Tag. Wer kurzfristig einen Mietwagen reservieren möchte, zahlt bei Budget in Berlin für einen kleinen Fiat Panda 152 Euro. Die Sixt Autovermietung hat seine Preise für Privatkunden um drei bis fünf Prozent angehoben, Firmenkunden zahlen derzeit um bis zu zehn Prozent drauf. Hinzu kommt plötzlich wieder eine Kilometerbegrenzung, denn bei Sixt sind im Mietpreis von 128 Euro für einen VW Polo nur noch 300 Freikilometer inklusive. Jeder weitere gefahrene Kilometer kostet 0,31 Euro.

Besonders brisant ist die Lage natürlich in Spanien. Laut Gerald Schridde, Geschäftsführer des “First”-Reisebüros in Hameln, bekommt man mit Glück bei fünf Tagen Vorlauf noch ein Auto auf Mallorca. Dann wird’s allerdings sehr teuer: Ein Renault Clio war 2008 für eine Woche noch für rund 280 Euro zu haben, in diesem Jahr geht unter 430 Euro nichts mehr. Aufgrund dessen ist es vor allem in diesem Jahr sehr empfehlenswert einen Preisvergleich zu starten.

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Budget GF Robert Straub darf weitermachen

geposted am 23. Juli 2009 um 12:36 von Bernhard Frank

Die Budget Autovermietung kann scheinbar auch über das Monatsende hinaus weitermachen. Wie das Internetportal SZON.de berichtet, läuft das Insolvenzgeld am 31.07.2009 aus, doch ein Gutachten attestiert Budget eine gute Zukunftschance. Die Verhandlungen mit neuen Investoren ziehen sich etwas in die Länge, aber es sei laut Straub und Insolvenzverwalter Arnd Geiwitz aus Neu-Ulm nach wie vor die Weiterführung des Unternehmens geplant.

Dabei soll zudem ein Gutachten der Unternehmensberatung “Roland Berger und Partner” helfen, welches nach Aussage von Straub, Budget eine gute Zukunftsperspektive attestiert. Allerdings musste der Autovermieter bisher 27 Standorte schließen und etwa 90 Mitarbeiter verloren ihren Arbeitsplatz, darunter Teilzeitkräfte und Mini-Jobber. Zudem wurden die auslaufenden Zeitverträge in Biberach nicht verlängert.

Dafür wurden aber einige Bereiche wieder von Rostock nach Biberach zurückverlegt. Nach Angaben von Robert Straub wird das Unternehmen für eine tragfähige Lösung bestimmt noch den August brauchen, da die Entscheidungen bei den Investoren derzeit auch langsamer ausfallen und dazu die Urlaubszeit begonnen hat.

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Service und Preis: Sechs Vermieter im Test

geposted am 18. Juni 2009 um 09:39 von Bernhard Frank

Das Deutsche Institut für Servicequalität (DOSQ) hat im Auftrag von n-tv die sechs größten Autovermieter zwischen Mai und Juni getestet, mit dem Ziel, den Anbieter mit dem besten Service und den günstigsten Preisen zu finden. Während dieser Zeit riefen die Tester bei den Mietwagenunternehmen an, schrieben E-Mails und klickten sich durch ihre Internetseiten. Zudem wurden auch die Preise der Anbieter genauer unter die Lupe genommen und somit untersuchten sie die Konditionen für Privatkunden für verschiedene Mietzeiträume und Fahrzeugkategorien.

Service:

In puncto Service hat der Autovermieter Sixt die Nase vorn. Hier überzeugten die Mitarbeiter nicht nur durch Freundlichkeit, sondern auch durch Kompetenz und auf E-Mailanfragen bekamen die Tester im Schnitt nach knapp vier Stunden eine Antwort. Bei den anderen Anbietern musste man durchschittlich fast 48 Stunden warten, bis man eine Antwort bekam. Bei der Avis Autovermietung waren es sogar 132 Stunden und beim Vermieter National wurden sechs von zehn E-Mails gar nicht beantwortet.

Da viele Kunden ihren Mietwagen im Internet reservieren, sollte ein informativer Web-Auftritt also selbstverständlich sein. Ob Hilfefunktion, Stationsfinder oder Flottenübersicht – bei Europcar fanden die Testkunden, was sie suchten. Allerdings schnitt der Internet-Auftritt von Sixt noch etwas besser ab, da er strukturiert und intuitiv bedienbar ist.

Preise:

Für die meisten Kunden ist letztendlich der Preis entscheidend und die Tester des DOSQ fragten somit die Konditionen für bestimmte Zeiträume und verschiedene Fahrzeugklassen bei den Autovermietern ab. Für Anmietungen an Wochenenden hatte Europcar mit Abstand die preiswertesten Angebote im Test.

Sehr große Preisunterschiede gab es vor allem bei Mietfahrzeugen der oberen Mittelklasse. Wie n-tv berichtet, war der 5er BMW bei Budget für knapp 136 Euro zu haben, bei National zahlte man für den vergleichbaren Audi A6 stolze 214 Euro. In der Klein- und Kompaktklasse erwies sich Hertz als relativ kostspielig. In der Preisanalyse sicherte sich Europcar den Sieg, gefolgt von Avis und Budget.

Gesamtresultat:

Aufgrund der günstigen Preisangebote landete Europcar dann auch auf dem ersten Platz der Gesamtwertung (auch wenn es beim Servicetest nur für Platz vier reichte). Mit einigem Abstand, aber dennoch auf dem zweiten Rang ist die Budget Autovermietung. Sixt landete trotz des guten Service, aber nicht unbedingt mit günstigen Preisen auf Platz drei. Und die letzten drei Plätze belegten die Vermieter Hertz, Avis und National.

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Autovermieter Budget darf weiter hoffen

geposted am 17. Juni 2009 um 13:09 von Bernhard Frank

Wie das Internetportal der Schwäbischen Zeitung SZON.de berichtet, darf die Budget Autovermietung weiter hoffen, denn das operative Geschäft läuft nach Angaben des Insolvenzverwalters Arnd Geiwitz, gut. Trotz stockender Rettungsbemühungen, ist Geiwitz zuversichtlich, dass er eine Lösung finden wird, damit das Unternehmen weiter läuft.

Die Mitarbeiter der Autovermietung bekommen noch bis Ende Juli 2009 Insolvenzausfallgeld von der Agentur für Arbeit, ab dem 1. August müsste Arndt Geiwitz dann die Eröffnung des Insolvenzverfahrens vorschlagen, falls sich bis dahin kein Investor finden sollte.

Geiwitz sieht sich dennoch nicht unter zu starkem Druck und meint, er könne das Unternehmen Budget auch noch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens verkaufen. Momentan sei nur die Finanzierung neuer Mietfahrzeuge schwierig, was laut Geiwitz aber normal ist, wenn man sich in einem so schwierigen Marktumfeld bewegt.

Die gesamte Mietwagenbranche leidet derzeit unter der Wirtschaft- und Finanzkrise. Selbst Konkurrent Sixt fuhr im ersten Quartal 2009 einen Fehlbetrag von 26,5 Millionen Euro ein und verkleinerte daraufhin seine Fahrzeugflotte. Auch der Autovermieter Europcar schloss seine Interrent-Filialen und betreut diese Kunden jetzt unter eigenem Namen.

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