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Die richtige Vorbereitung für einen sicheren Start in die Ferien!

geposted am 21. Juli 2010 um 11:59 von Anna Frank

Bevor es mit Kind und Kegel in die Ferien geht, steht das lästige Autopacken auf dem Plan. Dabei gibt es einiges, was Sie beachten sollten, damit Sie heil an Ihrem Ferienziel ankommen. Im Anschluss haben wir Ihnen noch ein paar wertvolle Tipps für die Reise zusammengestellt.

Zunächst einmal sollten Sie sich über das zulässige Gesamtgewicht Ihres Autos informieren. Hier hilft ein Blick in die Fahrzeugpapiere. Das zulässige Gesamtgewicht ergibt sich aus dem Leergewicht Ihres Wagen plus der Zuladung (Gepäck,  Insassen, Tankfüllung). Der Fahrer ist bereits mit 75 Kilo im Leergewicht mit eingerechnet.

Beim Beladen des Wagens ist es wichtig, schwere Gegenstände (wie große Koffer, etc.) ganz unten an der Rückenlehne zu verstauen. So bleibt der Fahrzeugschwerpunkt tief und die Stabilität des Autos in Kurven gewährleistet. Leichte Sachen kommen nach oben. Packen Sie Kleinteile am besten in eine Kiste oder breiten Sie eine Decke darüber, sonst können sie sich in heftigen Bremssituationen in tödliche Geschosse verwandeln. Ein Buch wird ein einem solchen Fall bereits zu einem 30 Kilo Geschoss. Netze und Spanngurte können ebenfalls helfen, Ihre Ladung zu sichern.

Achten Sie darauf, dass Sie genügend freie Sicht nach hinten haben. Die Faustregel besagt: nicht höher als die Rückenlehne stapeln. Sollte die Sicht behindert sein,  stellen Sie Ihre Außenspiegel gut ein! Vergessen Sie nach dem Packen des Autos nicht, Ihren Reifendruck (die Informationen finden Sie in der Bedienungsanleitung oder auf dem Aufkleber auf ihrer Tankklappe) anzupassen und Ihre Scheinwerfer nachzujustieren.

Sie können natürlich zusätzlich einen Dachgepäckträger verwenden. Auch hierbei gilt es, das zulässige Gesamtgewicht zu beachten bzw. die zulässige Dachlast.

Gerade wir Frauen neigen ja dazu, für alle Eventualitäten im Urlaub gerüstet sein zu wollen, deswegen muss es dann auch ein Sonnenschirm mehr sein oder doch noch Gummistiefel, man weiß ja nie! Vergessen Sie aber nicht, dass Sie dadurch  mehr Sprit brauchen und dass das Ihre Urlaubskasse sehr belasten kann. Bei einer Zuladung von 100 Kg müssen Sie mit einem Mehrverbrauch von 0,2 bis 0,6 Litern auf 100 km rechnen. Ein Dachgepäckträger kostet Sie zwischen zehn und 50 Prozent mehr Treibstoff. Fahrräder schlagen mit vier Litern pro 100 Kilometern zu Buche.

Hier noch eine kleine Checkliste, mit Dingen, die man leicht vergisst, aber die nützlich sind, wenn man sie beachtet:

  1. Funktionieren alle Scheinwerfer, auch die am Anhänger? Packen Sie besser einen Satz zusätzliche Birnen ein, in manchen Ländern ist das sogar vorgeschrieben!
  2. Überprüfen Sie Ölstand, Bremsflüssigkeit und die Scheibenwaschanlage. Bringen Sie bei letzterer eventuell noch neue Wischblätter an.
  3. Überprüfen Sie Ihr Reifenprofil und den Luftdruck, vergessen Sie dabei nicht das Reserverad. Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6mm Mindestprofiltiefe, dies reicht aber vor allem bei Nässe nicht aus, 3mm sollten es schon sein – Ihrer Sicherheit zu Liebe.
  4. Auch die Bremsbeläge sollten Sie einer Inspektion unterziehen- Sie sollten mindestens noch 5mm aufweisen,
  5. Wer sich auf Nummer sicher gehen will, kann natürlich rechtzeitig vor Abfahrt eine Inspektion in der Werkstatt vornehmen lassen.
  6. Achten Sie  darauf, dass Ihr Zubehör, wie Verbandskasten, Warnweste/Warndreieck, Bordwerkzeug, Starthilfekabel, Abschleppseil, etc. gut zu erreichen ist. So haben Sie es im Notfall schnell bei der Hand und müssen nicht das komplettes Auto ausräumen. Das spart Zeit und die ohnehin schon strapazierten Nerven. Wenn Sie ein spezielles Motoröl nutzen, denken Sie daran, es mitzunehmen. Oftmals sind solche Öle im Ausland nicht zu bekommen.
  7. Nehmen Sie für alle Fälle einen Zweitschlüssel mit, den Sie getrennt vom Original aufbewahren. Ebenfalls ist es ratsam, nur eine Kopie Ihrer gesamten Papiere (Pässe, Führerschein, grüne Versicherungskarte) bei sich zu tragen und die Originale im Koffer zu verstauen. Sinnvoll ist es auch, die Papiere einzuscannen und an die eigene E-mail zu schicken. Werden die Papiere gestohlen oder kommen sie sonst wie abhanden, können Sie von überall auf der Welt darauf zu greifen. Denken Sie für den Krankheitsfall auch an Impfpass, Krankenkarte und eine extra Ration Medizin. Hinterlassen Sie den daheimgebliebenen Angehörigen, Freunden oder Nachbarn noch eine Notfallnummer, unter der Sie zu erreichen sind.
  8. Denken Sie an einen Autoatlas oder ein Navigationsgerät mit aktuellem Kartenmaterial. So kommen Sie stressfrei ans Ziel.

In diesem Sinne: gute Reise!

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